Meine Story

Holger, 59, Willich

Im Alter von 14 Jahren mal an einer Kippe gezogen. Toll, schmeckt eklig. Mit 15 während eines Urlaubes ältere Jungs kennen gelernt. Die Rauchen! Voll cool. Will ich auch. Danach gings, wie man so schön sagt, bergab. Aus einer Kippe wurden zwei, dann vier, dann eine Schachtel. Damals noch mit sagenhaften elf Stück für ne Mark. Und so entwickelte sich die Sucht oder das Rauchen immer mehr. Über 40 Jahre lang. Die Gesundheit nahm im gleichen Maße wie der Zigarettenkonsum stieg, ab. Treppensteigen? Vergiss es, nimm den Aufzug sonst kommst Du als Dampflok oben an. Zumindest hatte ich das Gefühl.

Diverse Entwöhnungen halfen nichts. Wie sagte schon Mark Twain: Nichts ist einfacher als sich das Rauchen abzugewöhnen, ich habe es bereits 33mal getan. Nach einem Jobwechsel vor 1 1/2 Jahren traf ich einen Kollegen während der Pause. Junge, was hat der Wolken geworfen. Wir unterhielten uns über sein Equipment, und zu meine Glück war er keiner der abgehobenen Hardcore Wolkenwerfer. Es machte Ihm einfach Spass die Leute zu verblüffen. Er hat mich dann sehr gut beraten, und mir meine erste Einsteiger Dampfe besorgt. Mannoman, der erste Zug, natürlich durchgezogen hat mich fast umgehauen. Aber was solls, da musste ich durch, wollte mit aller Gewalt von den Kippen weg. Es dauerte ca. eine Woche, mit Kippchen zwischen durch, dann hatte ich es geschafft. Kein Husten mehr, schicke Wolken und ein guter Geschmack. Innerhalb dieser Woche hat sich mein Zigarettenkonsum auf null reduziert. Mein Equipment hat sich vermehrt, bin Selbstwickler und Mischer geworden und habe, Danke HWV :-), ein neues Hobby. Dampfen.

Ich finde Zigaretten nur noch ekelhaft. Ist nun fünf Monate her das ich keine mehr rauche. Fühle mich sehr viel wohler, rieche und schmecke Dinge die ich lange nicht mehr hatte. Ich kann nur jeden Raucher raten: Beschäftigt Euch mit dem Thema wenn Ihr von den Kippen los kommen wollt. Sucht euch eine gute Beratung. Fangt „Klein“ an, der Rest kommt von selber.

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